Mein Tipp-Ergebnis beim ESC 2018

Der Sieg beim ESC in Portugal ging nach Israel. Das ist keine Überraschung. Viele haben schon im Februar gesagt, dass „Toy“ der Siegertitel werden könnte. Es ist halt originell, und es hob sich mal wieder ab vom Rest, der allerdings musikalisch auch so divers war wie selten. Und nachdem Alexander Rybak seinen Charme doch nicht so rüberbringen konnte im Halbfinale, stand für mich fest, dass es Israel werden würde.

Das Abschneiden von Michael Schulte kann man nur als sensationell bezeichnen. Für die Buchmacher war das weniger überraschend, um 23:48 Uhr zum Beginn des Votings war er sogar auf Platz drei hochgeschossen. Allerdings tippten die Bookies auch auf Zypern als Sieger. Bei Publikum und Jurys tauschten beide jedoch die Plätze. Bei Schulte hat sich eines mal wieder bewahrheitet: Man schneidet gut ab, wenn man aus vielen Ländern Punkte bekommt. Und es waren viele Punkte, das Lied war offenbar europäisch massentauglich. Zumindest bei der ESC-Klientel.

Und es hat eben nichts damit zu tun, dass die weinerlichen Deutschen so unbeliebt in Europa seien. Wie die Stimmen aus Österreich, Polen oder den Niederlanden eindrucksvoll nachweisen. Sogar aus der Schweiz gab es 12 Punkte, und die jammern ja nun bei jeder Gelegenheit über deutsche Einwanderer… Der ESC ist kein Beliebtheitswettbewerb. Er ist ein Wettsingen. Mit jährlich wechselndem Musikgeschmack. Das könnten auch die deutschen Jammerlappen langsam mal kapieren.

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Meine Prognose zum Finale beim ESC 2018

Wer gewinnt heute den ESC? Das ist leider nicht mehr so eindeutig wie gedacht. Nicht nur, dass Michael Schulte bei den Wettanbietern geradezu hochgeschossen ist. Auch die Rezeption von Alexander Rybaks Auftritt war nicht so grandios im Semifinale. Irgendwas hat er verloren… Zeit, das Finale zu tippen.

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Prognose v. Ergebnis des 2. Halbfinales beim ESC 2018

Halbfinale zwei lief dieses Mal besser. Acht Finalisten habe ich nach der Videoprognose richtig erkannt, acht nach der Liveshow. Problem nur: Ich hab nicht nur drei von denen, die ich falsch hatte, korrigiert – ich hab gleichzeitig drei, die ich richtig hatte, falsch erkannt. Nur einmal lag ich völlig falsch: Bei Russland. Das hat mich schockiert, dass Julia Samoylova nicht trotz der ganzen Inszenierung dank der Russlandfreunde weiter gekommen ist. Russland verpasst zum ersten Mal das Finale, genau wie Aserbaidschan. Das ist schon ein Hammer… verdient, aber ein Hammer. Weiterlesen „Prognose v. Ergebnis des 2. Halbfinales beim ESC 2018“

Prognose v. Ergebnis des 1. Halbfinales beim ESC 2018

Das war ja mies… nur 6 von 10 Finalisten richtig erkannt. Ganz schwache Quote. Das erstmalige Aus für Azerbaijan scheint allerdings nicht nur mich überrascht zu haben. Etwas auf dem falschen Fuß erwischt hat mich auch Belgien. Und geradezu schockiert bin ich, dass Zypern weiter ist. Zypern? Echt jetzt?

Einzige Einschränkung: Ich habe das 1. Halbfinale leider nicht sehen können. Mein Vermieter hat das nicht zugelassen. Lange, unappetitliche Geschichte… Na, vielleicht läuft es Donnerstag ja besser. Die Video-Prognose erscheint in Kürze. Weiterlesen „Prognose v. Ergebnis des 1. Halbfinales beim ESC 2018“

Meine Prognose zum ersten Halbfinale beim ESC 2018

Es ist mal wieder soweit: Der Eurovision Song Contest beginnt mit dem 1. Halbfinale. Dieses Jahr in Lissabon. Für mich steht der Sieger bereits fest, und auch das Abschneiden des deutschen Teilnehmers ist voraussehbar – nicht zufriedenstellend. Aber wenn das ARD-Publikum halt nachweislich schlechten Musikgeschmack hat…

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Warum Deutschland beim ESC wieder schlecht abschneidet

Heute findet in Berlin der deutsche Vorentscheid zum Eurovision Song Contest 2018 statt.

Bei „Unser Lied für Lissabon“ wurde mal wieder am Auswahlverfahren gebastelt. Unter der Leitung von Linda Zervakis (Gottseidank nicht mehr Barbara Schöneberger!) und Elton (wohl, weil der Stefan Raab am nächsten ist…?) werden sechs InterpretInnen – neudeutsch: „Acts“ – mit je einem Lied auftreten. Diese sechs Kandidaten wurden im Vorfeld durch ein 100-köpfiges Panel ausgewählt. Dieses wird auch abstimmen, neben den Fernsehzuschauern und einer 25-köpfigen, internationalen Jury, der unter anderem auch die ESC-Teilnehmerinnen Margaret Berger (Norwegen, Platz 4 im Jahr 2013), Tinkara Kovac (Slowenien, Platz 25 im Jahr 2014), Ruth Lorenzo (Spanien, Platz 10 im Jahr 2014) und Helga Möller (Island, Platz 16 mit ICY im Jahr 1986) angehören. Alle Titel wurden Mitte Januar in einem Songwriting-Camp geschrieben.

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